Die Kunstschaffenden

Christiane Klapdor

Die Künstlerin greift in ihren druckgraphischen Werken und in ihrer Acrylmalerei oft Impressionen während ihrer Reisen auf. Vielfach sind es Hinweise auf Besonderheiten von Landschaft oder von menschlichem Wirken ,dabei sieht sie sehr wohl auch negative Momente, zum Beispiel, wenn sie den Gletscherschwund darstellt.
Sie bleibt dabei in ihren Arbeiten sehr oft abstrakt,chin und wieder gibt es konkretere Anmutungen.
Seit 2000 nimmt sie an Ausstellungen teil

Wolfgang Buyna

Ein wesentliches Merkmal in den Arbeiten von Wolfgang Buyna ist die Reduktion. Die Kompositionen erzielen ihre Wirkung aus dem Wechsel zwischen hell und dunkel, dem Setzen von Kontrasten bei reduzierter, minimalistischer Darstellung. Eine Wechselwirkung zwischen Raum und Fläche, zwischen Ruhe und Bewegung. Er versucht mit seiner reduzierten Malerei den Betrachter zu eigenen Assoziationen anzuregen und bietet dazu Arbeiten an, die im Gegensatz zu der heute herrschenden Hektik des Alltags stehen.  Es sind Kompositionen die den Betrachter dazu einladen, sich zu besinnen, sich Zeit zu nehmen.

 „Das Bedächtige und die Harmonie in Zeiten der Unordnung“

Beatrix Rey

In Frankfurt geboren, lebt und arbeitet Beatrix Rey im Rheinisch Bergischen Kreis. Die Künstlerin stellt Skulpturen und Objekte überwiegend aus Holzfundstücken, wie beispielsweise Schwemmgut vom Rhein oder Wurzeln aus dem Wald her. Aber auch andere weggeworfene und vergessene Gegenstände werden in objets truvés zu neuem Leben erweckt.

„Mit meinen Assoziationen zu den Dingen und Materialien, die ich finde, bringe ich diese in neue Zusammenhänge, um sie zu entfremden oder ihren Sinn und Zweck zu erweitern. Ganz besonders interessiert es mich, verborgene Strukturen heraus zu arbeiten und sichtbar zu machen.“


Im Fokus ihrer Arbeiten steht die Natur. Insbesondere widmet sie sich Umweltthemen wie beispielsweise dem Klimawandel oder dem Problem der Konsum- und Wegwerfgesellschaft. Ein weiterer Schwerpunkt stellt der Mensch mit seinen Emotionen und zwischenmenschlichen Themen dar. Initiatorin der Konzeptkunst „prima Klima“, einem Projekt zum Thema Klimawandel, an dem 27 Künstler aus Deutschland und Österreich beteiligt waren. (2011-2013), Mit – Initiatorin des Kunstprojektes „Sold out society“.

Seit 2002 Ausstellungen im In- und Ausland.
Beatrix

Antje Schlenker-Kortum

Antje Schlenker-Kortum begann das Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig und diplomierte im Fachbereich Medienkunst. Ihre Kombination aus akademischen Künstler-Handwerk und ihr spezifisches Wissen und Know-how zu neuen Technologien, Medien und Wissensvermittlung brachte sie zu Aufträgen für Forschungsprojekte und technologische Unternehmen. Heute arbeitet sie vornehmlich als Grafikerin, Redakteurin, Autorin und Kulturrezensentin.

Tief geprägt von Duchamps These – Der Betrachter macht die Kunst – erforscht die bekennende Grenzgängerin künstlerisch die Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft. Getreu der Maxime The medium is the message finden sich in ihren Arbeiten verschiedene Crossover-Techniken und Medien der Konzeptkunst: beispielsweise Grafik und Design, Objekt und Skulptur, Performance, Video- und Rauminstallation oder auch Texte zur Kunst.

„In meinen Installationen erforsche ich Arten der Kunstbetrachtung, wie z.B. in der Serie ‚Der Betrachter macht die Kunst‘. Je nach Raum und Kontext kommen verschiedene Elemente dazu. Damit ergeben sich immer mehr Fassetten rund um die Begriffe Anschauung und Positionierung.“

Mechthild Kober

Mechthild Kober malt seit 2006 abstrakte Bilder in Acryl. Sie fängt Natur- und Seelenlandschaften durch intensive Farbe und Bewegung ein, wobei ihr im Malprozess der gelenkte Zufall wichtig ist. Mehrere Farbschichten und der Einsatz von Naturmaterialien verleihen den Bildern Tiefe. Inspirationen erhält sie auf Reisen, in der Natur, aber auch im Alltäglichen. Dem Betrachter ermöglichen ihre Bilder eine offene Deutung. Seit vielen Jahren besucht Mechthild Kober Seminare der Künstlerin Catharina de Rijke. Ihre Bilder waren bereits in mehreren Ausstellungen zu sehen